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Neben der festen Sternwartenausrüstung stehen mehrere Teleskope zur mobilen Beobachtung des Sternhimmels und der Sonne zur Verfügung.



Refraktor 100/1500


Mit dem Erwerb der stabilen Siegfriedmontierung fand auch das Hauptinstrument der Friedeburger Sternwarte seinen Weg nach Brandis. Der Refraktor Baujahr 1973 besitzt ein Objektiv der Marke „Spindler & Hoyer“, welche für sehr gute Qualität steht. Die bisherigen Beobachtungen bestätigen dies. Durch Umbau des Teleskop auf H-Alpha erweitert sich der Anwendungsbereich um detaillierte Beobachtungen der Sonne, insbesondere von Protuberanzen.



























Dobsonteleskop „Rotbauchunke“ 400/1720mm


Nach vielen Jahren mit dem 6“ Wickelfalz-Dobson bestand der Wunsch, ein leistungsfähigeres Teleskop zu besitzen. Von der Firma Nauris (D) wurde ein sehr guter 16“ Spiegel bezogen, dazu kamen ein 3,5“ Fangspiegel von Antares (USA) und ein sehr feinfühliger Okularauszug der Firma Moonlite (USA). Das Teleskop selber wurde weitgehend als Eigenbau in Gitterrohr-Bauweise erstellt. Mit diesem Gerät können seit April 2017 phantastische Beobachtungen von sehr vielen Deep-Sky Objekten durchgeführt werden. Das Teleskop ist in 10 Minuten aufgebaut und nach kurzer Justage einsatzbereit.




































Dobsonteleskop „Tebeou“ 32“ F3,7 - The Big One


2014 lief mir durch Zufall ein sehr großer Spiegel mit dem beieindruckenden Durchmesser von 81cm über den Weg. Mit einem Teleskop dieser Öffnung sind schier unendlich viele Deep-Sky Objekte beobachtbar. Der Bau dieses Gerätes war mit enormen Herausforderungen hinsichtlich notwendiger Werkzeuge, Finanzmittel, Materialeinsatz und Transportfähigkeit verbunden. Nach 4 ½ Jahren Bau einschließlich notwendiger Überarbeitung des Spiegels konnte der Bau im September 2018 erfolgreich abgeschlossen werden. Optimierungen am Teleskop (Ersatz der Silberschicht durch eine hochwertige Aluminiumbeschichtung mit Schutzschicht, Installation von Goto-Funktionalität) werden aber noch einige Zeit in Anspruch nehmen und eine gewisse Einarbeitungszeit ist ebenfalls unabdingbar. Um die Leistungsfähigkeit des Gerätes zu erleben muss man jedoch das Leipziger Umland aufgrund der Lichtverschmutzung verlassen und in dunklere Gebirgsgegenden, z:B. den Almberg im Bayrischen Wald oder auch zu wenig besiedelte Gegenden in Brandenburg oder Mecklenburg reisen.



























Fernglas Zeiss  Conquest 10x42


Das beste Fernrohr ist Jenes, welches am meisten genutzt wird. Und so kommt es, dass bei mir das immer betriebsbereite und optisch wie mechanisch auf Spitzenniveau befindliche Fernglas der Marke Zeit deutlich öfter zum Einsatz kommt, als die viel leistungsfähigen Großteleskope.